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„…hia hia hoh!“

Bauernhof-Party

Einladung

Die Formen der Köpfe von Bauernhoftieren wie Kuh, Pferd und Schwein sind ideal, um Einladungskarten zu gestalten. Auf der Rückseite ist Platz für die Details. Beim Pferd für die Mähne ein paar Wollfäden anbringen. Die Nasenlöcher des Schweinchens stanzen oder mit spitzer Schere ausschneiden und der Kuh schöne Flecken malen. Auch echte Heu- oder Strohballen im Miniformat zusammengebunden, kommen sehr originell daher. Einladungsdetails auf einem kleinen Zettel vermerken, diesen einrollen und an den Ballen befestigen.

Verpflegung

Auch kulinarisch sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt, denn auf einem Bauernhof wächst allerhand und wird auch viel selbst hergestellt. Als Getränke eignen sich Apfelsäfte, selbst gemachter Eistee, Milch, aber auch Wasser versetzt mit Zitronenmelisse, Zitronensaft und Beeren.

 

Ideal zum Vorbereiten sind Mailänderli in Tierform, Apfelmuffins, in Schokolade getränkte Äpfel oder süsser Milchreis mit Vanille zum Dessert.

Auch eine Backwerkstatt wird den kleinen Bauern grossen Spass machen. Der Brotteig kann vorbereitet werden. Die Kinder können sich selbst ihre kreativen Bauernhoftiere formen und sie mit Eigelb bepinseln. Bis zum Ende der Party sind die Tiere fertiggebacken und können mit nach Hause genommen werden.

Dekoration

Eine passende Tischdekoration bildet ein Läufer (breites Band) aus Jute, auf dem man Maiskolben, Kartoffeln, Äpfeln und Birnen verteilt. Eierschachteln und Anhänger von Spielzeugtraktoren lassen sich mit Süssigkeiten füllen. Für weitere Dekorationen, innen oder aussen, eignen sich diverse Plüschtiere, Strohballen, Leiterwagen, Gummistiefel, Besen, Leitern, Jutesäcke, Kisten und vieles mehr.

Programm/Spiele

BLINDE KUH

Einem Kind werden die Augen verbunden, das ist die „Blinde Kuh“. Es wird ein Spielfeld abgesteckt. Nun muss die Blinde Kuh versuchen, ein anderes Kind in diesem Spielfeld zu fangen. Die anderen Kinder können durch Zurufen (passend wäre, wenn jeder ein Tiergeräusch macht) die Blinde Kuh zu sich locken. Hat die Blinde Kuh jemanden berührt, ist dieses Kind die neue Blinde Kuh und der Spass geht von vorne los.

AUGEN AUF!

Den Kindern jeweils eine Liste mit verschiedenen Anweisungen sowie einen kleinen Eimer oder eine Schüssel aushändigen. Jedes Kind muss nun die Dinge suchen gehen, die auf der Liste stehen. Diese kann beliebig erweitert oder gekürzt werden. Folgendes könnte auf der Liste stehen: Suche: etwas das duftet, einen besonderen Stein, etwas Weiches, etwas Hartes, etwas Gerades, etwas Schönes, etwas Ekliges, einen Samen, ein zackiges Blatt, etc. Für kleinere Kinder eignet sich eine Suchliste mit Bildern. Dazu am besten vorher Fotos von den Dingen im und ums Haus anfertigen und auf die Liste kleben.

MILCHPACK-KEGELN

Ein paar Wochen vor dem Geburtstag zehn leere, hohe Milchverpackungen sammeln. Diese dann zu gut einem Drittel mit Wasser füllen, damit sie nicht zu schnell umkippen. Die Milch-Kegel in einer Trichterform (hinten 4, nächste Reihe 3, dann 2 und den letzten Kegel im Spitz) aufstellen, einen Abgrenzungsstrich ziehen und mit einem schwereren Ball (z. B. ein Lederball) den Milch-Kegel-Wettbewerb starten. Punkte notieren und den Sieger belohnen.

EI EI EI

Vorab wird eine Start- und Ziellinie definiert. Jedes Kind braucht einen Löffel und ein Ei (witzig ist ein rohes Ei – das kann aber eine rechte Sauerei geben). Deshalb lieber ein gekochtes Ei oder eines aus Kunststoff nehmen. Auch ein Tischtennisball erfüllt den Zweck. Die Kinder legen ihr Ei auf ihren Löffel und stellen sich an die Startlinie. Auf ein Kommando laufen sie mit ihren Eiern los. Dabei dürfen die Eier natürlich nicht herunter fallen. Passiert das doch, muss das Kind zurück an den Start und von vorn beginnen. Bei grösseren Kindern bietet sich zusätzlich ein kleiner Hindernisparcours an.

GURREN UND SCHNURREN

Ein Kind denkt sich ein bestimmtes Tier aus und ahmt dessen Laut nach. Die anderen Kinder müssen nun raten, um welches Tier es sich handelt. Wer es zuerst erraten hat, darf als nächstes eine Tierstimme imitieren.

ZACK, ZACK IM SACK

Das altbekannte Sackhüpfen sorgt immer für Lacher und gute Laune – am besten auf einer Wiese. Bei wenigen Kindern eignet sich das Hüpfen gegen die Stoppuhr. Dabei wird eine Strecke abgesteckt, alternativ auch mit Slalomparcours und jedes Kind hüpft die Strecke einzeln, die anderen feuern es an. Bei mehr Kindern diese in zwei Gruppen einteilen und gleichmässig auf die Start-/Endpunkte verteilen. Es gewinnt die Gruppe, von der sich zuerst wieder alle Kinder am Ausgangspunkt einfinden.

MELKZEIT

Einen Plastik-Handschuh prall mit Wasser füllen, zubinden und über einen Messbecher halten. Den ersten „Melker“ mit einer Nadel vorsichtig einen der Finger anstechen und dann das Wasser ausdrücken lassen. Wer schafft es, in 30 Sekunden am meisten Milliliter zu „melken“? Für das nächste Kind einen frischen „Euter“ verwenden.