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Terroir des Hallauer Bergs
WIE DER BODEN, SO DER WEIN -
KALKBÖDEN GEBEN DEM HALLAUER BOUQUET UND GEHALT
Nicht nur die Kunst der Kelterung, sondern auch der Boden, auf dem die Rebe wächst, bestimmt den Charakter unserer Weine. Der Hallauer Berg ist ein Juraausläufer mit kalkhaltigem Terroir. Dies sind ideale Voraussetzungen für die Blauburgunder-Rebe (Pinot Noir). Vor 200'000 Jahren floss der Rhein durch den Klettgau. Die sanft geschwungenen Südhanglagen im Klettgau sind das erstaunliche Ergebnis der später einsetzenden Eiszeiten. In diesen verschoben sich immer wieder verschiedene Gesteinsschichten. Heute zeigen sich ähnliche Bodenverhältnisse wie im Burgund. Der Jurakalk, der sich vom Burgund über das Elsass und Baden bis nach Hallau zieht, schafft vergleichbare Bedingungen für den Weinbau. Der Kalk des Bodens reguliert den idealen Wasserhaushalt für die Rebe. Hinzu kommt, dass der Hallauer Berg im Regenschatten des Schwarzwaldes liegt. Nur durchschnittlich 900 Millimeter Regen fallen pro Jahr auf die Reben. Ideale Bedingungen für den Rebbau im Klettgau.
Das besondere Terroir des Klettgaus verleiht den Weinen Charakter, Bouquet und Gehalt. In den letzten Jahren haben sich die Rebleute zudem zur konsequenten Mengenbeschränkung bekannt. Dank dem Rheinerbe, der fachkundigen Arbeit im Rebberg und in den Kellern, erhalten Weinliebhaber feinfruchtige, vollmundige und bouquetreiche Weine.












